Viel mehr als Gedankenspiele
Mentaltraining ist ein Prozess, in welchem der Mensch die Kraft der eigenen Gedanken und Ressourcen erkennt und lernt sie bewusst zu kontrollieren und steuern, um die eigene Leistung zu verbessern und das Wohlbefinden zu steigern.
Mentaltraining kann von jedem Menschen erlernt werden. Im mentalen Training wird mit Techniken gearbeitet, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und keine Glaubens- oder Religionshintergründe und auch keinen esoterischen oder spirituellen Einfluss haben.
Mentales Coaching kann Wunder bewirken, denn es geht darum, die eigenen Gedanken zu erforschen und die eigene Vorstellungskraft zu nutzen, um das Gehirn und unser Unterbewusstsein bewusst und gezielt positiv zu beeinflussen und lenken. Wir haben täglich etwa 60’000 Gedanken, nur wenige davon sind bewusst oder positiv. Dies wirkt sich direkt auf unser Leben aus. Jede Handlung ist vorher ein Gedanke, so erschaffen wir tagtäglich Situationen von Erfolg und Misserfolg.
Mit Mentaltraining greifen wir bewusst in dieses System ein und bestimmen darüber, wieviel Macht wir welchen Gedanken und Gefühlen geben oder eben nicht.
Früher wurde mentales Training hauptsächlich im Bereich Sport angewendet, bis man erkannte, dass es in allen Lebensbereichen unterstützen und stärken kann. Richtig angewendet und regelmässig geübt, bieten die verschiedenen Techniken Hilfe zur Selbsthilfe. Die vermittelten Techniken beruhen auf der MSC Methode. Mentalis steht für den Geist, Sensual für unsere Gefühle und Emotionen und Corpurali für unseren Körper und Energie. Die Techniken wirken hauptsächlich direkt auf einer Ebene, auf den anderen zwei Ebenen indirekt oder in Wechselwirkung. Positives Denken zum Beispiel kann man mit gezielt ausgewählten Techniken wie Muskeln trainieren. Durch regelmässiges Üben, beeinflusst man seine eigene Haltung und die innere Einstellung zum Leben. Dies ergibt im Gesamten ein starkes Mindset und stärkt die Resilienz.
Was kann Mentaltraining nicht?
Mentaltraining ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Es wird keine Ursachenforschung betrieben. Es handelt sich um einen lösungsorientierten Ansatz, um persönliche Ziele zu erreichen. Die vermittelten Techniken beruhen auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen der Hirnforschung und Psychologie.